Meldungen und Medienbeiträge

 

Meldungen

Thurufer in Wattwil sichern

Die Gesamtsanierung der Thur in Wattwil kann frühestens ab 2022 umgesetzt werden. Bis dahin müssen stark beschädigte Verbauungen gesichert und unterhalten werden. Ansonsten rutschen die Uferverbauungen weiter ab. Ab dem 22. Juli 2019 stabilisiert der Kanton im Gebiet Schomatten und bei der Austrasse zerstörte Abschnitte des Uferschutzes. Die Arbeiten dauern rund acht Wochen.

zur Medienmitteilung vom 18.7.2019 (PDF, 89 KB)

Thurufer Austrasse Thurufer Schomatten

Die Ufer der Thur sind teilweise stark beschädigt und drohen, weiter abzurutschen (Bild oben: Austrasse; Bild unten: Schomatten).

Bauabschnitte AustrasseBauabschnitt Schomatten

Bei der Austrasse (Bild oben) werden am linken Flussufer zwei Abschnitte von 35 und 40 Metern Länge stabilisiert, in Schomatten (BIld unten) ein Abschnitt von 110 Metern Länge.

Baumassnahmen Austrasse Schomatten

Sogenannte Holzkästen werden verbaut, mit Erde überschüttet und begrünt. In mehreren Reihen werden zudem Holzpfähle in die Flusssohle getrieben und mit Steinen umlegt. Diese sogenannten Buhnen lenken die Strömung zur Flussmitte und reduzieren so die Erosion des Ufers.

 

Vorgezogene Sanierung Thur-Ufer Rickenhof

Die 100-jährigen Uferverbauungen der Thur in Wattwil sind teilweise stark beschädigt und müssen saniert werden. Der Kanton St.Gallen erarbeitet hierfür ein Gesamtsanierungsprojekt. Unabhängig davon erneuert die Thurwerke AG diesen Sommer die Grundwasserfassung Rickenhof oberhalb der SOB-Thurbrücke. Um Synergien zwischen den Bauvorhaben zu nutzen, saniert der Kanton die linke Uferverbauung im entsprechenden Abschnitt von Mitte Juni bis Ende August.

zur Medienmitteilung vom 4.6.2019

Lage

Die fortschreitende Erosion des bereits stark beschädigten Uferbereiches gefährdet die angrenzende Grundwasserschutzzone. Mit den Sanierungsmassnahmen kann das Trinkwasservorkommen geschützt werden: Projektperimeter (rot) und Grundwasserschutzzone (hellblau).

Querschnitt

Querschnitt des zukünftigen Ufers: Die Ufer werden mit Steinblöcken gesichert und die Böschungen mit Wiesen und Sträuchern begrünt.

Thurufer Rickenhof 190712

Die Ufer werden mit zwei Reihen aus schweren Steinblöcken gesichert. Damit entsteht Lebensraum für die Fische mit Unterständen und strömungsberuhigten Bereichen (Stand der Bauarbeiten am 12. Juli 2019).

Thurufer Rickenhof 190717

Zur weiteren ökologischen Aufwertung wird die Flusssohle strukturiert und die Strömungsvielfalt erhöht. Die Mündung des Rütibachs in die Thur erhält einen fischgängigen Ausbau (Stand der Bauarbeiten am 17. Juli 2019).

 

Hochwasseranalyse 2018 für die Thur in Wattwil

2018 haben sich in Wattwil zwei Hochwasser ereignet: am 4. Januar und am 24. Dezember. Eine Analyse zeigt, dass bei beiden Hochwasserereignissen der Abfluss in Wattwil bei Ulisbach je ca. 230 m3 pro Sekunde erreichte, was einer Jährlichkeit von 5 bis 10 Jahren entspricht.

zum Bericht (PDF, 3.06 MB)

 

Sanierungsmassnahmen an der Thur im Jahr 2019

Für das Jahr 2019 sind in den Bereichen Schomatten, Austrasse und Rickenhof Sanierungsmassnahmen geplant, um weitere Erosionen an den Uferböschungen zu verhindern und die angrenzenden Grundstücke zu schützen.

Medienmitteilung vom 19.12.2018 (PDF, 154 KB)

 

Planungen der Thursanierung werden vertieft

Medienmitteilung vom 12.10.2018 (PDF, 153 KB)

 

Hochwassersicherheit im Bereich der Postbrücke

Erläuterungen, wie die Hochwassersicherheit im Bereich der denkmalgeschützten Postbrücke erhöht werden kann, finden Sie unter "1. Verbreiterung des Flussraumes" auf der Seite "Was wird gemacht?" oder auf einem Faktenblatt vom 5.2.2018 (PDF, 150 KB).

 
Medienbeiträge

Folgende Beiträge zur Thursanierung sind in den Medien erschienen.
Leserbriefe werden auf dieser Website nicht publiziert.


Organisatorisches

Die für dieses Projekt zuständige Abteilung Wasserbau gehört seit 1. Juli 2017 zum neu gebildeten Amt für Wasser und Energie (AWE) des Kantons St.Gallen.